28.06.2008
Lesezeit: etwa 1 Minute
BIA für Mindestlohn
»
Zur Hauptseite wechselnDie Stadtratsgruppe der Bürgerinitiative Ausländerstopp begrüßt den Antrag zum Aufruf zur Teilnahme am Volksbegehren für ein bayrisches Mindestlohngesetz, initiiert vom DGB Bayern.
Deutschland leidet schon seit Jahren an einer zu schwachen Kaufkraft als Folge sinkender Realeinkommen. Die Deutschen können von ihren Löhnen heute weniger kaufen als noch vor einigen Jahren. Viele müssen schon heute in Armut leben – trotz Arbeit. Wir sind der Meinung: „Wer arbeitet, muss davon auch leben können. Wenn die Arbeitnehmer wieder mehr Geld in ihren Taschen haben, können sie mehr Geld ausgeben, und nur damit kann die Kaufkraft in Deutschland gestärkt werden. Von der Stärkung der Kaufkraft gehen Beschäftigungsimpulse für den Arbeitsmarkt aus. Mit dem Mindestlohn können somit auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Wir brauchen deshalb einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,80 Euro pro Arbeitsstunde; das entspricht einem monatlichen Bruttolohn von 1.470 Euro: Dieser Betrag hat die Höhe der statistisch ermittelten Armutsgrenze.“ Durch einen Mindestlohn werden unsere Arbeiter auch vor der Überflutung durch ausländische Billigarbeiter geschützt. Wir bitten, dass Sie für diesen Antrag stimmen, um ein Zeichen gegen Lohndumping zu setzen und hoffen, dass sie die Initiative des DGB-Bayern Erfolg hat. Im Interesse unserer Arbeiter und Arbeitnehmer.
(Erklärung aus der Stadtratssitzung vom 25.6.08)