auslaenderstopp.de - BIA Nürnberg

14.01.2008

Lesezeit: etwa 2 Minuten

„Kehrd wärd“ in der Werderau

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die nächsten Stadtratswahlen rücken näher und schon gaben sich eine ganze Reihe von kommunalen Politikern der herrschenden Parteien ein Stelldichein bei der Eröffnung der Werderauer Kärwa, zu Freibier und Freiessen. Während sich die Vertreter von CSU und SPD noch von den „Strapazen“ erholten, war ich mit Anhänger der „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ am Morgen des Kärwa-Samstages aktiv bei „Kehrd wärd“ und wir reinigten den Rand des Bahndammes an der Forsterstrasse, zwischen Reichenbach- und Kochstrasse.

Insgesamt acht Müllsäcke und einiges an Sperrmüll trugen wir zusammen, um es vom ASN abtransportieren zu lassen. Es war doch erstaunlich, was da alles an alten Dosen, Flaschen aller Art, Plastikverpackungen, bis hin zu Teilen von Fahrrädern und Einkaufswagen, immerhin am Rand einer Verkehrsstrasse herumlag. Für die Stadt sollte es eigentlich selbstverständlich sein, nicht nur die großen Hauptverkehrsstrassen, sondern auch am Rande solcher Nebenstrassen, wie der Forsterstrasse, mit PKW- und Fußgängerverkehr, regelmäßig zu reinigen. Dies ist auch eine Frage der Hygiene in den Wohngebieten. Und man muss sich natürlich auch fragen, was das für „Mitbürger“ sind, die solchen Dreck hinterlassen!
Was im Reinigungsprogramm des städtischen ASN (Abfallwirtschaft- und Stadtreinigungsbetrieb) beinhaltet ist, sind die inzwischen angelegten Spielplätze. Diese wurden nach der letzten Stadtratswahl geplant und angelegt, nachdem die „Bürgerinitiative Ausländerstopp“, und bei anderen Wahlen die NPD, rund 10 Prozent der Stimmen in der Werderau erhielt. Auch die vorhandenen Probleme rückten plötzlich in die Diskussion. Vorher hatte sich jahrelang kein Politiker für die Werderau interessiert. Zwar konnten die Fehlentwicklungen über die Jahre nicht rückgängig gemacht werden, aber man sieht doch, auch mit Wahlen kann man etwas erreichen!
In den nächsten Jahren wird es darauf ankommen, weitere Verbesserungen zu erzielen. Insbesondere muss ein vernünftiger Lärmschutz beim Ausbau des Frankenschnellweges durchgesetzt werden. Dieser ist für den Bereich Werderau/Dianastrasse bis jetzt noch nicht bei den Planungen vorgesehen, da ab der Otto-Brenner-Brücke stadtauswärts keine wesentliche bauliche Veränderung stattfindet. Da allerdings der Verkehr wesentlich zunehmen wird, fordere ich einen Lärmschutz bis zur Ringbahnbrücke!

Auch in dieser Frage werde ich mich weiterhin für die Interessen der Bürger einsetzen!

Mit besten Grüßen
Ralf Ollert, Stadtrat
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