06.01.2004
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Bürgerinformation Frankenschnellweg
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Zur Hauptseite wechselnSehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
der Grundsatzbeschluss für den Ausbau des Frankenschnellweges wurde in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 18.12.03 gefasst.
Damit sind die Weichen gestellt, dass dieses große Verkehrsprojekt wohl im Jahr 2007 begonnen wird. Dabei ist ein jeweils vierspuriger Ausbau vorgesehen.
Zur Vorgeschichte:
Seit vielen Jahren ist es der Wunsch der betroffenen PKW-Fahrer und vor allem der durch Lärm und Abgase geplagten Anwohner des FSW, dass hier eine wesentlich verbesserte Situation, bzw. Abhilfe, geschaffen wird. Im Jahr 2000 lag dann eine Planung vor, die durch das „Kooperationsabkommen“ von SPD und CSU wieder „auf Eis“ gelegt wurde. Neue Gutachten wurden für fast zweihunderttausend (T)Euro in Auftrag gegeben, bis dieser Tage die endgültige Entscheidung fiel.
Zum jetzigen Stand:
Die Forderung der Anwohner konnte hierbei nur sein, eine Unter-Tunnelung (Einhausung) der erweiterten Hauptverkehrsader durch die Wohngebiete. Diese Erwartung könnte nach der Planung des städtischen Gutachters jedoch enttäuscht werden! Danach ist eine Einhausung nur für die Stecke von der Schwabacher Strasse bis kurz vor die EWAG-Rohrbrücke, südlich der Einmündung der Landgrabenstrasse, vorgesehen.
Zwar gab es in der Verkehrsausschuss-Sitzung am 18.12.03 Anträge von CSU (Einhausung bis Nopitschstrasse) und der SPD (Einhausung bis Gibitzenhof/Werderau), jedoch wurde über diese nicht abgestimmt, sondern die endgültige Ausführung einvernehmlich offengelassen. Am Wahrscheinlichsten dürfte die Unter-Tunnelung bis Noptischstrasse sein, da dieses noch in die geplante Stadterneuerung Steinbühl/Sandreuth eingebracht werden kann. Damit wären jedoch die Wohngebiete Werderau und Gibitzenhof (Dianastrasse) außen vor und die Schmutz- und Lärmbelästigung durch einen erweiterten Frankenschnellweg höher als je zuvor.
Noch ist es jedoch nicht zu spät! Deshalb muss der Druck auf die großen Parteien verstärkt werden! Schreiben Sie an die Stadtratsfraktionen (Rathaus, Rathausplatz 2, 90403 Nürnberg) und sprechen (telefonieren) Sie die gewählten Stadträte direkt an! Bei einem der größten Nürnberger Verkehrsprojekte der letzten Jahrzehnte, muss der Schutz der Anwohner berücksichtigt werden. Und dazu gehört auch die Werderau/Gibitzenhof!
Meine Unterstützung ist Ihnen, wie bisher, jederzeit sicher! Jetzt muss jedoch auch der „Druck nach oben“ von den betroffenen Bürgern kommen. Gemeinsam muss gehandelt werden.
Ich werde Sie wieder informieren und verbleibe
mit besten Grüßen
Ihr Stadtrat Ralf Ollert
(Wählergruppe Bürgerinitiative Ausländerstopp)