19.03.2003
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Redebeitrag zur Einrichtung einer „Städtischen Koordinierungsgruppe Integration“
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Zur Hauptseite wechselnSehr geehrter Herr Oberbürgermeister, meine Damen und Herren,
die Arbeit der städtischen Koordinierungsgruppe „Integration“ soll gemäß vorliegendem Konzept verschiedenen Gruppen gewidmet sein, die meiner Meinung nach nicht gleichbedeutend bei der Frage der Integration zu behandeln sind.
Einerseits die Gruppe der „Aussiedler“, die als deutschstämmige, sofern sie das wirklich sind, relativ leicht zu integrieren und auch integrationswillig sind. Dann die Gruppe der sogen. „eingebürgerten Ausländer“, die nach einer Einbürgerung, eigentlich als Voraussetzung dazu, bereits integriert sein müssten, sonst wäre dies verfehlt, und schließlich die hier lebenden „ Ausländer“, wo zu klären wäre, ob eine Integration überhaupt wünschenswert und durchführbar ist.
Denn nirgendwo auf der Welt ist die Eingliederung von Volksgruppen gelungen, die dazu nicht bereit oder fähig sind. Jedes Volk hat seine eigene Kultur, Mentalität und Lebensweise, sprich Identität. Die hier lebenden Ausländer kommen zudem aus ganz verschiedenen Kulturkreisen, die unserer Lebensweise z.T. völlig fremd sind. Die durch Integration notwendige Eindeutschung bedeutet oft Überforderung, Gleichmacherei und Zerstörung des anderen Volkstumes.
Auch das riesige und reiche Amerika hat keine homogene „multikulturelle Gesellschaft“ zustande gebracht, sondern eine Vielzahl rivalisierender, bzw. voneinander isolierter Parallelgesellschaften.
Und dann ist schließlich noch die entscheidende Frage, ob die heimischen deutschen Bürger diese Integration von Fremden mit den zu tragenden Lasten eigentlich wollen.
Die Eigenart der Völker zu erhalten und die Möglichkeit zur Rückkehr in die Heimat zu fördern oder diese zu schaffen, halte ich für dagegen für geboten. Ich betrachte diese „ Koordinierungsgruppe Integration“ also mit Skepsis, sehe hier einen falschen Ansatz, und sehe mich bei der ganzen Angelegenheit als Sachwalter der Interessen derjenigen Deutschen, die dies noch bewusst in ihrem eigenen Land, bzw. ihrer Stadt, sein wollen.
Ralf Ollert